Projekt Beschreibung

Nebenan (Next Door)

Im Rah­men der 71. Ber­li­na­le fei­ert Schau­spiel­star Dani­el Brühl die Welt­pre­mie­re von „Neben­an“, eines der vier deut­schen Fes­ti­val­bei­trä­ge unter den 15 ein­ge­la­de­nen Fil­men, die 2021 um den Gol­de­nen und die Sil­ber­nen Bären des Ber­li­ner Film­fes­ti­vals konkurrieren.

Der Film, in dem Dani­el Brühl neben Peter Kurth die Haupt­rol­le spielt, ist zudem sein Debut als Regisseur.

Das sehr per­sön­li­che Pro­jekt spielt im Prenz­lau­er Berg, wo Brühl lebt.

Best­sel­ler­au­tor Dani­el Kehl­mann („Tyll“, „Die Ver­mes­sung der Welt“) schrieb das Dreh­buch, in dem ein Film­star (Dani­el Brühl) von sei­nem Nach­barn mit scho­ckie­ren­den Ent­hül­lun­gen kon­fron­tiert wird, die sowohl sei­ne Kar­rie­re auch als sein Pri­vat­le­ben rui­nie­ren könnten:

Ber­lin-Prenz­lau­er Berg. Am Ende die­ses Som­mer­tags wird nichts mehr so sein wie zuvor. Nur weiß Dani­el davon noch nichts. Er Ist der Prot­ago­nist eines tra­gi­ko­mi­schen Sze­na­ri­os und als sol­cher eben­so ahnungs­los wie erfolgs­ver­wöhnt. Die Loft-Woh­nung ist schick, sei­ne Ehe­frau auch, die Kin­der hat die Nan­ny im Griff. Alles flott, alles bilin­gu­al, alles bereit für den Jet-Trip zum Cas­ting, wo für den deutsch-spa­ni­schen Schau­spiel­star eine Rol­le in einem Super­hel­den­film in Aus­sicht steht. Als er schnell noch in der Eck­knei­pe ein­kehrt, sitzt dort Bruno.

Und der hat, wie von nun an im Minu­ten­takt durch­si­ckert, lan­ge auf die­sen Moment gewar­tet. Ein Ver­lie­rer der Wie­der­ver­ei­ni­gung, Gen­tri­fi­zie­rungs­op­fer in Ber­lin-Ex-Ost, ein ewig Über­se­he­ner nimmt Rache …

In Taor­mi­na weht nach vie­len Tagen hei­ßem Schi­rok­ko ein fri­scher Wind. Auf der Büh­ne des anti­ken Thea­ters wer­den die Gewin­ner der 67. Aus­ga­be des „Taor­mi­na Film Fest“ ange­kün­digt. An den deut­schen Regis­seur und Schau­spie­ler Dani­el Brühl gehen die zwei wich­tigs­ten Prei­se: Der „Carid­di d’oro“ für den bes­ten Film und der „Masche­ra di Poli­fe­mo“ als bes­ter Schau­spie­ler. Das Erst­lings­werk des deut­schen Regis­seurs hat die Wett­be­werbs­kom­mis­si­on über­zeugt, weil der Film einen tie­fen Ein­blick in der Welt eines zeit­ge­nös­si­schen Schau­spie­lers gibt, der in Ber­lin lebt. Wo durch die Gen­tri­fi­zie­rung die alten Bewoh­ner der Stadt ihr Haus ver­lie­ren, weil es von rei­chen Leu­ten gekauft wird.

Ein Vergnügen, Kurth und Brühl beim gegen­sei­ti­gen Wun­den­schla­gen zuzu­se­hen. Der Film ist vor allem eines: wahn­sin­nig cle­ver. Brühl schont sich nicht, und das macht „Neben­an“ zu einer wirk­lich famo­sen Komödie.

Süd­deut­sche Zeitung

Der Ber­li­ner Schau­spie­ler Dani­el Brühl hat mit „Neben­an“ sei­nen ers­ten eige­nen Film insze­niert und kam damit gleich auf die Ber­li­na­le. Dafür wird er jetzt, in der ers­ten digi­ta­len Pha­se des Fes­ti­vals, bereits gefeiert.

Der Dani­el von Neben­an, Ber­li­ner Morgenpost

Das Eck­knei­pen-Kam­mer­spiel ist nicht nur hoch­ko­misch dank der poin­tier­ten Kehlmann’schen Dia­lo­ge, son­dern vor allem, weil Peter Kurth den gran­ti­gen Nach­barn gibt. Er und Brühl lie­fern sich hier ein Schar­müt­zel de luxe.

Ber­li­ner Morgenpost

Dani­el Kehl­mann hat das Dreh­buch geschrie­ben, die­sen gro­ßen Dia­log zwi­schen Dani­el und Bru­no, dem Peter Kurth dämo­ni­sche Züge verleiht.

Ber­li­ner Zeitung

Gen­tri­fi­zie­rung, das Selbst­bild von Män­nern in einer Zeit, die Klam­mer zwi­schen Reich und Arm. Fein ist das Ergeb­nis geworden.

Blick­punkt Film

Filmfakten

Pro­duk­ti­on
2020
Urauf­füh­rung
71. Ber­li­na­le 2021
Gen­re
Schwar­ze Komödie
Regie
Dani­el Brühl
Autor
Dani­el Kehlmann
Beset­zung
Dani­el Brühl, Peter Kurth, Rike Ecker­mann, Aen­ne Schwarz, Gode Bene­dix, Vicky Krieps, Mex Schlüp­fer, Stef­fen Scheuman
Co-Pro­­­du­k­­ti­on
War­ner Bros. Enter­tain­ment, Gret­chen­film, Erft­tal Film, Amu­se­ment Park Film
Pro­duk­ti­on
Amu­se­ment Park Film GmbH
Welt­ver­trieb
Beta Cine­ma

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